Die Pinakothek umspannt einen relativ weiten chronologischen Bogen, der von der Mitte des XV. Jh. bis zur Mitte des XIX. Jahrhunderts reicht, und dokumentiert die künstlerischen Ereignisse der Region mit besonderem Augenmerk auf die lokalen Künstler sowie diejenigen aus Venetien und der Lombardei, die hier arbeiten. Unter den Bildern des XV. Jahrhunderts sind die Madonna con il Bambino (Madonna mit dem Kind) von einem Schüler des Stefano Verona sowie das des Venezianers Tommaso Bragadin zu nennen. Das XVI. Jahrhundert zählt bedeutende Künstler des Trentiner Gebiets zu seinen Vertretern, wie Marcello Fogolino (Altarbild mit Die Mystische Vermählung der Hl. Caterina und die Spender Andrea Borgo und Dorotea Thun), Altobello Melone (Simon), Girolamo Romanino (Madonna mit Kind und Heilige; Mariä Heimsuchung, Fragment der Orgeltüren vormals in der Kirche Santa Maria Maggiore), Jacob Seisenegger (Die Töchter von König Ferdinando I von Habsburg) Giovanni Battista Moroni (Verkündigung), Paolo Farinati (Altarbild, ein Auftragswerk der Madruzzo). Das XVII. Jahrhundert umfasst Werke von Pietro Ricchi, Alessandro Turchi, Francesco Maffei, Pietro Liberi, Carl Loth, Andrea Pozzo und dem Maler aus Fleims, Giuseppe Alberti. Unter den Bildern des XVIII. Jahrhunderts ragen besonders die der sogenannten “Schule von Fleims” hervor, dazu zählen Franz, Michelangelo und Christoph Unterperger, Francesco Fontebasso und Giambettino Cignaroli. Eindrucksvoll ist die Abteilung der Gemälde von Giovanni Battista Lampi d. Ä (1751-1830), einem der bedeutendsten Portraitmaler des neoklassischen Zeitalters.